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IN 3 TAGEN BIST DU TOT
© Allegro-Film / Foto: Petro Domenigg
2015 hat die Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden in Kooperation mit dem Dachverband der Filmschaffenden und seinen 13 Mitgliedsverbänden eine Studie zur sozialen Lage der Filmschaffenden in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse werfen ein Schlaglicht auf eine sich völlig verändernde Arbeitswelt. Kollektivverträge und Mindestgagentarife werden immer seltener eingehalten, hart erkämpfte soziale Standards zerbröckeln, Infrastrukturen beginnen einzubrechen, Gagendumping gefährdet Existenzen. Die Grenze zwischen selbstständiger und unselbstständiger Arbeit verschwimmt.
Die Arbeitsbedingungen in der Filmbranche sind ein bereits existierendes Beispiel einer weitestgehend flexibilisierten und fragmentierten Arbeitswelt – eine Arbeitswelt, die unter dem Schlagwort „Digitalisierung der Arbeitswelt“ von vielen als Zukunft für breite ArbeitnehmerInnen-Gruppen propagiert wird.

In der gemeinsam mit der Arbeiterkammer Wien organisierten Veranstaltung sollen zunächst die wichtigsten Ergebnisse der Studie vorgestellt werden. Wie kann eine Verbesserung der materiellen und sozialen Lage der breiten Mehrheit von Filmschaffenden erreicht werden? Welche Lehren können daraus für sozial gerechte Regulierungen einer Arbeitswelt im digitalen Zeitalter für breite Beschäftigtengruppen gezogen werden? Mit diesen Leitfragen wird sich die Diskussion der Forderungen des Dachverbandes der Filmschaffenden für eine verbesserte arbeits- und sozialrechtliche Absicherung der Beschäftigten in dieser Branche im Anschluss an die Präsentation auseinandersetzen.

Ablauf:

Eröffnung und Rahmensetzung für die Diskussion: Christoph Klein (Direktor der AK Wien) und Kurt Brazda (Regisseur und Kameramann)

Präsentation der Studie mit Fokus auf die Befunde zur sozial- und arbeitsrechtlichen Absicherung, den Arbeitsbedingungen und ihren Folgen für die Lebenslage der Betroffenen sowie den Ursachen für diese Entwicklung: Maria Anna Kollmann (Geschäftsführung Dachverband)

Kommentare zu den in der Studie aufgeworfenen Problembereichen

+ Lösungsansätze aus Sicht des Dachverbandes der Filmschaffenden: Fabian Eder (Vorsitzender Dachverband)
+ Soziale Absicherung von Filmschaffenden – jüngste sozialrechtliche Entwicklungen – Wolfgang Panhölzl und Caroline Krammer (AK Wien, Abteilung Sozialversicherung)

Podiumsdiskussion zur Frage „Was kann und muss für eine Verbesserung der sozialen Situation in der Filmbranche getan werden“: Lisa Basten (Deutschland, Soziologin mit Schwerpunkt Arbeitsverhältnisse in der Kreativwirtschaft), Danny Krausz (Produzent, Vorsitzender des Fachverbandes der Film- und Musikindustrie in der WKÖ), Christian Meidlinger (Vorsitzender Younion - Gewerkschaft für Kunst, Medien, freie Berufe und Sport), Martina Theininger (Filmschaffende, Festivalleiterin Frameout – digital summer screenings), Fabian Eder (Filmschaffender, Vorsitzender Dachverband)
Moderation: Daniela Koweindl (IG Bildende Kunst)


Zusammenfassung und Abschluss: Fabian Eder

Livestream: Youtube Livestream

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